Stoffwechselanalyse

Eine Stoffwechselanalyse lässt den Patienten erkennen, wie gut der Stoffwechsel einzelner Organsysteme funktioniert.

Der Stoffwechsel besteht aus vielen komplexen Abläufen, die ineinandergreifen:

Stoffwechselanalyse

Was passiert, wenn der Stoffwechsel schlecht arbeitet?

Von außen zugeführte Stoffe und die Nahrung können im Körper manchmal nicht optimal umgesetzt werden oder sogar Schaden anrichten. Ähnliches kennen Sie von einem Auto mit Dieselmotor, das mit Benzin betankt wird.

Häufig können die Nährstoffe der aufgenommenen Nahrungsmittel nicht richtig aufgespalten (verstoffwechselt) werden und es entstehen Stoffe (Metabolite), die zu ungünstigen und teilweise krankmachenden Reaktionen im Körper führen.

Mögliche Folgen von Stoffwechselstörungen

Bei Stoffwechselstörungen können sich unter anderem nachfolgende Symptome entwickeln:

  • Müdigkeit
  • Abgeschlagenheit
  • Konzentrationsstörungen
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Verdauungsprobleme
  • Allergien
  • Hautprobleme
  • Durchblutungsstörungen
  • Schwächen im Immunsystem
  • Gelenkbeschwerden
  • Muskelschmerzen
  • Ödeme (vermehrte Wassereinlagerungen)
  • Gewichtsprobleme (Gewichtszunahme oder Abnahme)

Wem empfehle ich eine Stoffwechselanalyse?

Eine Stoffwechselanalyse empfehle ich insbesondere Patienten mit diffusen Beschwerden, deren Ursachen bislang noch nicht geklärt werden konnten. In meiner Praxis in Berlin erlebe ich insbesondere Patienten, die ständig müde sind, über Schmerzen in Gelenken und/oder in der Muskulatur, Hautprobleme, eine unklare Gewichtszunahme oder Bluthochdruck, Blutdruckschwankungen usw. klagen. Viele dieser Menschen sind schon lange auf der Suche nach der Ursache ihrer Beschwerden – bislang ohne Erfolg. Nicht selten wurden ihre Beschwerden als psychosomatisch abgetan und die Betroffenen zum Psychiater geschickt.

Für solche Patienten ist es mitunter eine große Erleichterung, wenn eine Stoffwechselanalyse Störungen im Mineralhaushalt oder eine Schwermetallbelastung offenbart.

Stoffwechselanalyse: Störungen erkennen und verstehen

Um herauszufinden, inwiefern im Einzelfall Stoffwechselstörungen für Beschwerden verantwortlich sind, bietet sich eine Stoffwechselanalyse an. Mit ihr können wir feststellen, ob ein Zuviel oder Zuwenig einzelner Nährstoffe den Stoffwechsel belastet oder ob z.B. Schwermetalle im Körper vorhanden sind, die Körperfunktionen stören.

Um Stoffwechselstörungen auf die Spur zu kommen, gibt es eine ganze Reihe von Untersuchungen, wie z.B.

  • Blutuntersuchungen
  • Stuhluntersuchungen
  • Atemanalysen – wie den Fruktose- und Laktose-Atemtest

Ergänzend dazu nutze ich sehr gerne ein nicht invasives Analysesystem zur Erstellung physiologischer Bilanzen im Rahmen meiner Stoffwechselberatung.

Stoffwechselanalyse in Echtzeit

Mit dem von mir verwendeten, computergestützten Messsystem lassen sich Nährstoffbilanzen ganz bequem direkt in der Praxis erstellen. Ihr Ergebnis erhalten Sie sofort – es ist keine Stoffwechselanalyse im Labor nötig. Ein weiterer, nach meiner Erfahrung nicht zu unterschätzender Vorteil: Für den Test müssen wir kein Blut abnehmen – ein Eingriff, den nach wie vor viele Patienten scheuen.

Unsere Stoffwechselanalyse hat folgende Parameter im Blick:

  • Mineralstoffe
    Mängel / Überschüsse von Mineralstoffen und Spurenelementen einschätzen
  • Vitamine
    Verfügbarkeit von Vitaminen im Gewebe
  • Schwermetalle
    Schwermetallbelastung bewerten
  • Oxidativer Stress
    als wichtiger Faktor bei der Alterung und verschiedenen Erkrankungen

Nährstoffe – Mineralstoffe & Vitamine

Damit unser Stoffwechsel optimal funktionieren kann, ist es wichtig, dass alle relevanten Nährstoffe in der richtigen Menge und im richtigen Verhältnis zueinander zur Verfügung stehen. Nur dann können Zellen, Nerven, Organe, Hormondrüsen usw. ihre Aufgaben optimal erfüllen.

Schwermetalle

Schadstoffe können Stoffwechselprozesse blockieren oder stören. Eine wichtige Rolle spielen dabei giftige Schwermetalle wie Cadmium, Blei oder Quecksilber sowie andere belastende Metalle wie Aluminium, Nickel oder Arsen. Oftmals kann der Körper nicht richtig zwischen lebenswichtigen Mineralien/Spurenelementen und Schwermetallen unterscheiden. Das führt dazu, dass z.T. Schwermetalle wie Cadmium statt Spurenelementen wie Zink in wichtige Werkzeuge des Stoffwechsels, die Enzyme, eingebaut werden – und diese Werkzeuge damit untauglich werden.

Oxidativer Stress

Ein weiterer, weniger bekannter Aspekt, den es zu berücksichtigen gilt, wenn man die Hintergründe gesundheitlicher Probleme verstehen möchte, ist der oxidative Stress. Er wird u.a. mit der Alterung unserer Zellen, aber auch mit Alters- und Zivilisationskrankheiten wie Arteriosklerose, Diabetes und Morbus Parkinson in Verbindung gebracht.

Oxidativer Stress

Oxidativer Stress entsteht durch äußerst reaktionsfreudige Teilchen, die freien Radikale, die permanent in unserem Stoffwechsel entstehen. Psychischer Stress, Rauchen, UV-Strahlung, Umweltgifte und chronische Entzündungen lassen jede Menge dieser Teilchen entstehen. Da freie Radikale viele Zellbestandteile vom Erbgut (DNA) bis zur Membran schädigen, muss unser Körper ständig dafür sorgen, den oxidativen Stress möglichst gering zu halten.

Ursachen von oxidativem Stress

Ursachen von oxidativem Stress

Um welche Nährstoffe geht es bei der Stoffwechselanalyse?

Insgesamt betrachten wir 21 Mineralstoffe und Spurenelemente. Dazu gehören sowohl besonders bekannte und häufige Nährstoffe wie Calcium, Magnesium, Phosphor, Eisen, Zink und Jod, als auch weniger bekannte wie Fluor, Molybdän und Mangan.

Darüber hinaus betrachten wir die Verhältnisse einiger Nährstoffe, die für ein gesundes Gleichgewicht im Stoffwechsel von besonderer Bedeutung sind:

  • Calcium zu Magnesium
  • Calcium zu Phosphor
  • Kalium zu Natrium
  • Kupfer zu Zink

Welche Metalle/Schwermetalle werden analysiert?

Die Messung berücksichtigt 15 giftige Metalle. Mein besonderes Augenmerk gilt dabei Metallen, die je nach Umwelt und Lebensgewohnheiten häufiger ein Problem darstellen, z.B.:

  • Aluminium aus Verpackungen, Alugeschirr, Medikamenten …
  • Arsen aus Fisch, Meeresfrüchten, Reis und Reisprodukten
  • Blei aus alten Wasserleitungen, Muscheln, bleihaltiger Keramik, Luft, Rauchen
  • Cadmium aus Tabakrauch, Innereien …
  • Gadolinium aus MRT-Kontrastmitteln z.B. bei MS-Patienten
  • Quecksilber aus Amalgamfüllungen, Seefisch, Meeresfrüchten usw.

Wie funktioniert das Analyse-Verfahren?

Das physikalische Analyse-Verfahren basiert auf einem Verfahren der Lichtbrechung. Typische Einsatzbereiche dieses Verfahrens sind Chemie, Pharmazie und Medizin.

Eine Besonderheit der Methode ist, dass direkt an der Haut des Patienten gemessen wird. Ziel ist es herauszufinden, in welcher Menge die einzelnen Substanzen im Gewebe selbst (und nicht nur im Blut) vorliegen und damit dem Zell- und Gewebestoffwechsel zur Verfügung stehen – bzw. im Fall der Schwermetalle – den Stoffwechsel blockieren können.

Wie läuft der Stoffwechseltest ab?

Bei der Testung wird das Messgerät direkt an verschiedene Punkte Ihrer Handinnenfläche gehalten. Die Testung selbst erfordert nur wenige Minuten. Die gemessenen Daten werden an einen Computer weitergeleitet und mittels spezieller mathematischer Programme analysiert. Dabei wird unter anderem Ihre Blutgruppe berücksichtigt, die daher vor der Messung bekannt sein sollte. Die grafisch aufbereiteten Ergebnisse stehen in kürzester Zeit zur Verfügung. 

So können wir uns die Ergebnisse Ihrer Stoffwechselanalyse gleich nach der Messung gemeinsam anschauen. Dank der klaren Aufbereitung sind die Ergebnisse auch für Patienten leicht nachzuvollziehen. 

SO/check – Messung an der Handinnenfläche

Die Messung erfolgt an vier Punkten der Handinnenfläche.

Vorteile der Stoffwechselanalyse

Die in unserer Praxis angebotene Stoffwechselanalyse 

  • liefert binnen wenigen Minuten eine Nährstoffbilanz
  • erfasst ein breites Spektrum wichtiger Nährstoffe und giftiger Schwermetalle
  • berücksichtigt auch oxidativen Stress im Gewebe
  • ist nicht invasiv und daher absolut schmerzfrei
  • kommt ohne Blutentnahme aus
  • ist sicher
  • kann beliebig oft wiederholt werden – ist daher auch zur Verlaufskontrolle geeignet
  • gibt einen guten Einblick in den Stoffwechsel
  • liefert aktuelle und individuelle Bilanzen (Erstellung von Nährstoffbilanzen in Echtzeit)
  • liefert auch für den Patienten leicht nachvollziehbare Ergebnisse 

Entsprechend positiv ist auch die Rückmeldung vieler meiner Patienten auf diese Form der Stoffwechselanalyse.

Wie sieht Ihre persönliche Stoffwechselbilanz aus?

Sie interessieren sich für eine Stoffwechselanalyse in Berlin? In unserer Praxis im Herzen von Berlin Charlottenburg sind wir auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln bestens zu erreichen.

Frau Eciel Gaudin

Eciel Gaudin

Medizinstudierte Heilpraktikerin

Praxis für ganzheitliche Orthopädie - Berlin Charlottenburg
Bismarckstraße 68,
Ecke Windscheidstr.
10627 Berlin-Charlottenburg

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